Merkmale
Brust metallisch dunkelgrün, Hinterleib schwarzgrün, Augen grün. Schlanker und etwas kleiner als die anderen Vertreter der Gattung. Hinterleibsanhänge des Männchens charakteristisch zangenartig nach innen gebogen. Weibchen mit zwei auffälligen dunkelgelben Flecken an der Oberseite von S3.
Lebensraum
Moore unterschiedlicher Art, oft strukturreich und mit lockerem Baumbestand, aber immer reich an Torfmoosen. Die Art entwickelt sich in kleinsten, flachen Schlenken mit flutenden Torfmoosen, die im Sommer oberflächlich austrocknen und im Winter durchfrieren können.
Verbreitung
Eine der seltensten Libellenarten in Hessen. Die aktuellen hessischen Vorkommen sind auf den Burgwald, die Rhön und den Spessart beschränkt.
Literatur: v. Blanckenhagen (2015): Die Arktische Smaragdlibelle Somatochlora arctica (Zetterstedt, 1849) im Burgwald. LiH 8
Rasterfrequenz (%): 0.9
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: 2 / es / v
Deutschland: 2 / s / =
Phänologie
Schlupf in günstigen Jahren bereits ab Ende Mai, Hauptflugzeit Mitte Juni bis August.
EB: 26.05.2018
LB: 20.09.2020
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
-
Corduliidae
- Arktische Smaragdlibelle
- Falkenlibelle
- Gefleckte Smaragdlibelle
- Glänzende Smaragdlibelle
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
