Merkmale
Beide Geschlechter haben einen kräftigeren Körperbau als die übrigen Keiljungfern, junge Individuen kontrastreich gelb/schwarz gefärbt, im Alter grünlich verblassend und verdunkelnd. Augen graugrün, Beine schwarz. Antehumeralstreifen wesentlich schmaler als die schwarze Begrenzung unter- und oberhalb.
Lebensraum
Saubere Flüsse und Bäche mit offenen oder nur teilweise beschatteten Ufern im Tiefland. Die Larven leben eingegraben im sandigen Grund mit Detritusanteil. Verschlammte, ungenügend durchströmte Bereiche werden ebenso gemieden wie schnell durchströmte Bereiche mit kiesigem Grund. Selten auch an klaren Stillgewässern.
Verbreitung
Die meisten Nachweise in Hessen stammen von den kleineren Flüssen (Eder, Lahn, Fulda, Nidda, Kinzig und Gersprenz) sowie den diesen zufließenden Bächen. Weitere Nachweise stammen von verschiedenen Bächen der Untermainebene sowie vereinzelt auch vom Rhein.
Rasterfrequenz (%): 11.9
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: V / s / =
Deutschland: V / mh / ^
Phänologie
Ausgesprochene Frühjahrsart mit kurzer Flugzeit, Hauptflugzeit Anfang Mai bis Ende Juni, vereinzelte Beobachtungen bis Ende Juli.
EB: 24.04.2011
LB: 27.07.2020
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
-
Gomphidae
- Eurasische Keulenjungfer
- Gemeine Keiljungfer
- Grüne Flussjungfer
- Kleine Zangenlibelle
- Westliche Keiljungfer
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
