Merkmale
Kleine, aber stämmige Azurjungfer. Die Zeichnung auf S2 des Männchens ähnelt einem Flügelhelm. Die Segmente S3 bis S6 sind oberseits etwa nur zur Hälfte schwarz, wobei die Zeichnung im vorderen Bereich nur schmal ist. Weibchen grüngelb, seltener hellblau, und mit fast durchgehender schwarzer Zeichnung auf der Oberseite des Abdomens.
Lebensraum
Kleine, klare, basen- und krautreiche Fließgewässer des Tieflandes, also Niederungsbäche und durchströmte Wiesengräben im wärmebegünstigten Offenland, zumeist in Verbindung mit reichen Vorkommen des Merk (Berula erecta).
Verbreitung
In Hessen tritt die allgemein seltene Biotopspezialistin nur sehr lokal in der Wetterau und im Kinzigtal auf. Die Art ist im Anhang II der FFH-Richtlinie gelistet.
Rasterfrequenz (%): 2.4
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: 2 / ss / v
Deutschland: 2 / s / =
Phänologie
Schlupf in Hessen regulär ab Mitte Ma, Hauptflugzeit Juni und Juli
EB: 01.05.2019
LB: 08.09.2023
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
