Merkmale
Die kleinste Libelle in Hessen, sonst ähnlich der Schwesterart I. elegans. "Schlusslicht" des Männchens auf dem 9. und dem hintersten Bereich des 8. Segments. Weibchen ohne Schlusslicht, grün oder blau. Unausgefärbte Weibchen sind auffallend leuchtend orange ("aurantiaca"-Form), mit im vorderen Bereich ebenfalls oranger Flügeladerung.
Lebensraum
Unauffällige, unstete Pionierart neu angelegter flacher Gewässer im Offenland. Überschwemmungsflächen und vegetationsarme Flutmulden, Gräben und Tümpel in Flussauen. Mit fortschreitender Sukzession der Gewässer und dem Auftreten konkurrenzstärkerer Arten verschwindet die Art ebenso plötzlich wieder, wie sie aufgetreten ist.
Verbreitung
Mit großen Lücken in ganz Hessen vorkommend, dabei nur regional mit größerer Kontinuität, z.B. in der Wetterau.
Rasterfrequenz (%): 21
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: 3 / s / =
Deutschland: V / mh / =
Phänologie
Aus der regelmäßig zweibrütigen Entwicklung resuliert eine insgesamt sehr lange Flugzeit von Mitte April bis Ende September. Schlupf der zweiten Generation ab Mitte Juli.
EB: 19.04.2014
LB: 30.09.2015
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
