Merkmale
Dunkle, schlanke Moosjungfer mit gattungstypisch weißem Gesicht und weißen Hinterleibsanhängen. Hinterflügel mit dunklem Basalfleck, der beim Weibchen nur schmal ist und in einen größeren bernsteinfarbigen Fleck eingebettet ist. Das Abdomen des reifen Männchens ist auf S3 und S4 blau bereift. Das Weibchen trägt auf S2 bis S6 lateral kurze gelb-orange Flecken, die im Alter verdunkeln.
Lebensraum
Ähnlich wie die Schwesterart L. caudalis klare, nährstoffarme Gewässer mit Tauchblattvegetation. In Hessen handelt es sich um ehemalige, von Wald umgebene Abgrabungsgewässer.
Verbreitung
Die östliche Art ist erst in jüngerer Zeit wieder in Hessen aufgetreten und besitzt aktuell nur ein reproduzierendes Vorkommen im Rhein-Main-Gebiet.
Die Art ist im Anhang II der FFH-Richtlinie gelistet.
Rasterfrequenz (%): 0.9
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: R / es / ^
Deutschland: 2 / ss / =
Phänologie
Die wenigen Nachweise ertrecken sich von Ende Mai bis Ende Juli.
EB: 16.05.2017
LB: 26.07.2021
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
