Merkmale
Die einzige heimische Libelle mit breitem, stark abgeplattetem Hinterleib, der beim Männchen hellblau, beim Weibchen lehmbraun gefärbt ist. Außerdem tragen alle Flügelbasen je einen auffälligen, schwarzen Fleck. Mit diesen Merkmalen unverwechselbar in Mitteleuropa.
Lebensraum
Die ausgeprägte Pionierart besiedelt vor allem kleine, gut besonnte, fast vegetationsfreie und oft lehmige Tümpel, Pfützen und Flutmulden; nicht selten solche, die austrocknen. Die Art ist auf solche Kleingewässer früher Sukzessionsstadien spezialisiert. Daher streifen W wie M weit umher und können überall im Land angetroffen werden. Die Lücken auf der Verbreitungskarten sind
hauptsächlich Kartierungslücken.
Verbreitung
Überall in Hessen weitverbreitet und häufig, aber zumeist nur in geringer Individuenzahl auftretend.
Rasterfrequenz (%): 61.6
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: * / h / =
Deutschland: * / sh / (v)
Phänologie
Schlupf regelmäßig schon ab Ende April,Hauptflugzeit Mai und Juni.
EB: 18.04.2009
LB: 27.09.2009
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
