Merkmale
Seltene Invasionsart und Vermehrungsgast. Ähnelt am meisten Anax parthenope, ist aber kleiner und hat hellere Flanken und gelb-braune Augen. Der blaue Sattel auf dem zweiten Abdominalsegment reicht seitlich nur etwa bis zur Mitte herab.
Lebensraum
Die Reproduktionsgewässer sind flach und voll besonnnt, vielfach nur temporär Wasser führend und weisen allenfalls eine lückige Vegetation auf.
Verbreitung
Die in Hessen nicht heimische Art kann auf ihrer Wanderung praktisch überall auftreten und in geeigneten Habitaten auch eine Folgegeneration ausbilden.
Literatur: Stübing (2020): Erste Nachweise der Schabracken-Königslibelle Anax ephippiger
(Odonata: Aeshnidae) in Hessen. LiH 13
Rasterfrequenz (%): 0.9
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: k. A.
Deutschland: k. A.
Phänologie
Die Beobachtungen der einfliegenden Generation erstrecken sich von Mai bis Juli. Der Schlupf einer Folgegeneration ist ab Mitte August möglich.
EB: 14.05.2023
LB: 22.07.2019
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
