Merkmale
Kleinste der heimischen Heidelibellen. Männchen schwarz und mit deutlich verbreitertem Abdomenende. Weibchen und junge Männchen zunächst gelb, später braungelb, unten schwarz und mit schwarzen Beinen. Markante Zeichnung im Mittelfeld der Thoraxseiten aus drei schwarz eingerahmten gelben Flecken. Legescheide des Weibchens steil abstehend.
Lebensraum
Besonnte Fachwasserzonen nährstoffarmer Gewässer, anmoorige Gewässer, aber auch verwachsene Verlandungszonen von Lehm- und Kiesgruben.
Verbreitung
Die aktuell mit regelmäßigen Nachweisen belegten Vorkommen der ehemals in Hessen weit verbreiteten Art beschränken sich auf wenige isolierte Gebiete mit Schwerpunkten im Burgwald, Reinhardswald und Söhre in Nordhessen sowie der Rhön. In vielen der auf der Karte mit Beobachtungen nach 2015 grün markierten Quadranten handelt es sich um Einzelnachweise.
Literatur: Adelmann & v. Blanckenhagen (2021): Im Fokus: Kleine Moosjunfer (Leucorrhinia dubia)
und Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae). LiH 14
Rasterfrequenz (%): 21.9
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: 2 / s / vvv
Deutschland: * / h / vv
Phänologie
Schlupf ab Ende Juni, Hauptflugzeit Ende Juli bis Ende September.
EB: 22.06.2012
LB: 11.11.2013
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
