Merkmale
Ähnlich L. albifrons, doch Körperbau kräftiger und gedrungener. Abdomen des Mänchens in den Segmenten S6 bis S8 keulenartig verbreitert, bei reifen Individuen im vorderen Bereich maximal bis S5 blaugrau bereift. Pterostigma beim reifen Männchen oberseits weiß, sonst schwarz, Flügeladerung vom Mal ausgehend bis zur Flügelspitze weiß. Anhänge bei beiden Geschlechtern weiß. Gelb-orange Flecken auf dem Hinterleib größer als bei L. albifrons.
Lebensraum
Größere, klare Gewässer mit gut entwickelter Tauch- und Schwimmblattvegetation, zumeist in Waldnähe oder ganz von Wald umgeben. Die mit kräftigen Dornen bewehrten Larve können sich auch in Fischgewässern behaupten.
Verbreitung
In Hessen ist die Art erst in jüngerer Zeit heimisch geworden. Die Vorkommen konzentrieren sich auf das Rhein-Main-Gebiet und die Umegbung von Gießen.
Literatur: Hill et al. (2010): Zum Vorkommen der Zierlichen Moosjungfer Leucorrhinia caudalis (Charpentier 1840) in Hessen. LiH 3
Rasterfrequenz (%): 3.3
Stand: 31.12.2024
Rote Liste
Hessen: * / ss / ^
Deutschland: 3 / ss / ^
Phänologie
Schlupf in günstigen Jahre ab Anfang Mai, regelmäßig ab Mitte. Die kurze Hauptflugzeit erstreckt sich von Mitte Mai bis Ende Juni.
EB: 02.05.2011
LB: 22.07.2021
- Calopterygidae
- Lestidae
- Coenagrionidae
- Platycnemididae
- Aeshnidae
- Gomphidae
- Cordulegastridae
- Corduliidae
-
Libellulidae
- Blutrote Heidelibelle
- Feuerlibelle
- Frühe Heidelibelle
- Gebänderte Heidelibelle
- Gefleckte Heidelibelle
- Gemeine Heidelibelle
- Große Heidelibelle
- Große Moosjungfer
- Großer Blaupfeil
- Kleine Moosjungfer
- Kleiner Blaupfeil
- Nordische Moosjungfer
- Östliche Moosjungfer
- Plattbauch
- Schwarze Heidelibelle
- Spitzenfleck
- Südliche Heidelibelle
- Südlicher Blaupfeil
- Vierfleck
- Zierliche Moosjungfer
